Die Bewegung der Himmelskörper fasziniert uns Menschen bereits seit Jahrtausenden, vor allem, wenn wir sie direkt bemerken, wie bei der Sonnenfinsternis 2009 in Indien. Hobbysternegucker wollen Sie in im Blog daher in die Wissenschaft der Astronomie eintauchen lassen!
Da die sichtbaren Durchmesser der Sonne und des Mondes gleich groß sind, kann die Sonne bei einer Sonnenfinsternis vom Mond ganz oder teilweise verdeckt werden, sodass es auf der Erde für einen kurzen Augenblick dunkel wird – jedoch nicht überall. Denn der Kernschatten ist nur ein paar hundert Kilometer breit, der Halbschatten dagegen mehrere tausend Kilometer, weshalb man die partielle Finsternis von mehr als einem Viertel der Erdoberfläche sehen kann, vor allem in den polaren Regionen.
Bei der totalen Sonnenfinsternis als Teil der zentralen Finsternis bedeckt der Mond die Sonne komplett, wodurch man die Sonnenkorona besonders gut betrachten kann, also die „Atmosphäre“ der Sonne, die sonst von der Helligkeit der Sonne überstrahlt wird. Im Juli 2009 kam es im asiatischen Raum zu einer totalen Sonnenfinsternis mit einer Dauer von 6 Minuten und 39 Sekunden und damit zur längsten Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts. In ihrer Dauer wird diese Eklipse erst wieder im Jahr 2132 übertroffen werden. Im Jahr 2009 verlief die Totalitätszone über Indien und China bis auf den Pazifischen Ozean, wo sie ihr Maximum erreichte. Aus diesem Grund reisten in diesem Jahr besonders viele astronomiebegeisterte Menschen nach Indien, um das außergewöhnliche Phänomen aus der Nähe zu betrachten. In Europa war die Sonnenfinsternis dagegen kaum zu bemerken.
In unserem privaten Blog möchten wir Sie über weiter astronomische Besonderheiten informieren und Ihnen Tipps geben, wo Sie weitere totale Sonnenfinsternisse erleben und damit wunderbar eine Reise verknüpfen können, so zum Beispiel 2015 auf den Färöer-Inseln.
